Projekttracking und Fortschrittstracking in der Analyse

Zwischen Projekttracking und Fortschrittstracking gibt es wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Beide Disziplinen befassen sich mit der Verfolgung der Fortschritte bei einem Projekt und gehören damit zum Projektmanagement. Das Projekttracking hat dabei ein deutlich breiteres Aufgabenspektrum zu erfüllen – es erstreckt sich von der Organisation von Projektplänen über die Erstellung von Berichten bis hin zum Umgang mit Zeitplänen. Das Projekttracking ist dafür verantwortlich, dass Deadlines eingehalten und Verzögerungen soweit wie möglich reduziert werden.

Im Vergleich dazu ist das Fortschrittstracking als Teil des Trackings für das Gesamtprojekt einem etwas spezifischeren, ebenso wichtigen Aufgabenbereich zugeordnet. Via Fortschrittstracking in Echtzeit werden einzelne Aufgaben in Teilbereichen eines Projekts verfolgt. Hierfür ist ein wesentlich engerer Fokus nötig, der die Bearbeitung einzelner Aufgaben in den Vordergrund rückt. Ist eine Aufgabe abgeschlossen und bestätigt, kann das Ergebnis vermerkt werden und so in den Status des Gesamtprojekts eingehen.

Aktuelles Fortschrittstracking

Das Fortschrittstracking zu digitalisieren ist eine der wichtigsten Herausforderungen für den Maschinen- und Anlagenbau im 21. Jahrhundert. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Projekte über große Distanz koordiniert werden müssen. Die Endmontage von Maschinen und Anlagen erfolgt in der Regel erst am Zielort, der nicht selten auf einem anderen Kontinent liegt. Befindet sich die Baustelle in schwer zugänglichem oder mit modernen Methoden der Kommunikation nur schwer erreichbarem Gebiet, wird die Verfolgung für das ganze Projekt deutlich anspruchsvoller. Um ein effektives Projekttracking zu ermöglichen, ist ein schnelles Fortschrittstracking daher Pflicht. Das auftraggebende Unternehmen muss sich darauf verlassen können, dass erledigte Aufgaben vor Ort zuverlässig vermerkt und übertragen werden.

Bauprojekte für Maschinen und Anlagen sind häufig sehr komplex und verlangen in bestimmten Bereichen nach spezialisierten Kräften. Da diese im Unternehmen nicht immer vorhanden sind, muss auf Dienstleister zurückgegriffen werden. Eine weitere große Herausforderung für das Fortschrittstracking ist also die Kommunikation mit externen Auftragnehmern. Die Arbeit dieser Dienstleister muss ebenfalls im Fortschrittstracking erfasst werden, um das höchstmögliche Level an Genauigkeit zu erreichen.

Umsetzung des Fortschrittstrackings in COMAN

Das Fortschrittstracking läuft bei COMAN im Herzstück der Software zusammen – dabei handelt es sich um den Manager. Dieser erhält über mehrere Apps ständige Rückmeldung von der Baustelle. Für das Fortschrittstracking werden Baupläne aus CAD-Layouts hochgeladen. Reale Elemente wie Schaltkästen, Transporttechnik oder Roboter können so auf deren Grundlage mithilfe von „Smart Objects“ mit anderen Aspekten des klassischen Projekttrackings, wie Stücklisten oder Zeitlisten, verknüpft werden. So entsteht eine Übersicht, die das Fortschrittstracking sowohl visualisiert als auch im Zusammenhang mit der Gesamtaufgabe kontextualisiert. Fortschritte und Verzögerungen werden so noch besser sichtbar und führen direkt in die Ursachenforschung.

Die projektweite Kommunikation mit Dienstleistern wird in COMAN unter anderem durch die Kompatibilität mit zahlreichen externen Programmen geregelt. Eine detaillierte Verteilung der Zugriffsrechte erlaubt es Dienstleistern, eigenständig ihren Fortschritt zu vermerken.

Alle so gesammelten Daten werden lokal auf den Endgeräten zwischengespeichert, bevor sie auf dem Server hochgeladen werden. So ist die Übermittlung von Daten aus dem Fortschrittstracking auch im Falle einer anfälligen Verbindung gewährleistet. Mehrere Nutzer können gleichzeitig in COMAN arbeiten, sodass keine Daten verlorengehen.

Fortschritt- und Projekttracking über Schnellzugriff verfolgen

Das detaillierte Fortschritt- und Projekttracking in COMAN kann für höhere Unternehmensebenen durch ein übergelagertes Monitoring-Tool verfolgt werden. Dabei handelt es sich um die Dashboard-Anwendung, die speziell für die Ansprüche von Projektmanagern, Projektkoordinatoren und Manager der OEMs geschaffen wurde. Die App greift unter anderem auf die Fortschrittstracking-Daten des Managers zu und identifiziert mithilfe von Tabellen- und Diagrammdarstellungen schnell Verzögerungen im Projektablauf sowie andere Problemstellen.

Fortschrittstracking und Projekttracking: Fazit

Das Fortschrittstracking ist bei COMAN ein essenzieller Teil des Projektmanagements. Übersichtlichkeit und Aktualität sind daher die beiden wichtigsten Attribute des Fortschrittstrackings. Sie sind entscheidend für eine funktionierende Organisation, weshalb wir es durch weitreichende Individualisierungs- und Verbindungsmöglichkeiten in das übergeordnete Projekttracking einbinden. Durch die Möglichkeit, schnell auf alle relevanten Daten zuzugreifen, gewinnt das Fortschrittstracking an Transparenz und trägt so seinen Teil zum Erfolg des Gesamtprojekts bei.