Beitrag

Projektmanagement im Anlagenbau – und dann kam Corona…

14. Oktober 2020 | Lesedauer 5 min

Für ein gelungenes Projektmanagement im Anlagenbau müssen viele kleine Räder störungsfrei ineinandergreifen. Eine gute Projektmanagement-Software hilft dabei, die Zahnräder zu schmieren und kleine Krisen schnell und kompetent zu überwinden. Eine Pandemie mit unberechenbarem Verlauf und massiver Beeinträchtigung fast aller Lebensbereiche ist für einen solchen Industriezweig damit eine unangenehme Überraschung.

Tatsächlich waren die Corona-Auswirkungen auf den Anlagenbau vielerorts massiv: Die Produktion wurde für Wochen und Monate heruntergefahren oder sogar ganz gestoppt, der weltweite Handel litt unter der Unberechenbarkeit und reagierte mit großen Verzögerungen. Die Anfälligkeit der Lieferketten machte sich bis in die Spitze der weltweiten Produktion bemerkbar.

Wie kann das Projektmanagement im Anlagenbau auf die Krise reagieren?

Das Projektmanagement im Anlagenbau ist mit der Lösung von Problemen vertraut – doch wenige Probleme waren so groß und sorgten für so viel Unvorhersehbarkeit wie die COVID-19-Pandemie.

Gerade im Automotive-Anlagenbau, in dem derzeit vielerorts die Vorbereitungen auf die Ära des Elektroautos laufen, stehen Investitionen deutlich gesunkenen Einnahmen gegenüber. Auch nach dem auf den Shutdown folgenden Neustart stehen Projektmanager im Anlagenbau deshalb unter dem Druck, schnelle Lösungen für ebenso schnell auftretende Probleme finden zu müssen. Dabei ist es wahrscheinlich, dass diese zumindest teilweise durch die Corona-Krise verursacht wurden, wie die nächsten Beispiele zeigen.

Fehlen Mitarbeiter aufgrund eines Infektionsfalls beziehungsweise -verdachts im Umfeld oder werden Lieferketten immer wieder unterbrochen, ist Organisation gefragt. Außerhalb des eigentlichen Baufortschritts geht es dabei vor allem um die Implementation von Prozessen, die das Infektionsrisiko nachhaltig senken können. Beispiele für Maßnahmen sind die Reduktion von internen und externen Kontakten, Abstandsgebote, Schichtbetrieb, kontaktlose Wechsel und Übergaben sowie das Einhalten der allgemeinen Hygienehinweise.

Ziel dieser Maßnahmen ist es natürlich, die Corona-Auswirkungen auf den Anlagenbau zu minimieren. Gleichzeitig können diese neuen Herausforderungen beim Projektmanagement im sensiblen Anlagenbau jedoch für Störungen sorgen. Bei diesem zweischneidigen Schwert bildet sich ein möglicher Ansatzpunkt für Hilfestellungen: Ein ganzheitlicher Ansatz, über den Informationen effektiv unter den Mitarbeitern verteilt werden, kann hier dabei helfen, die Dinge wieder ins Lot zu bringen.

Projektmanagement mit Software-Unterstützung zurück in die Spur bringen

Projektmanagement-Software soll vor allem dabei helfen, die Organisation auf der Baustelle zu verbessern. Besonders im Fokus stehen dabei die Dateneingabe, Aktualität sowie die Kommunikation. Eine Lösung, die es erlaubt, Informationen online und ohne Verzögerung vom Arbeitsplatz in das Gesamtsystem zu verteilen, bietet hier zum Beispiel deutliche Vorteile und spart wertvolle Zeit, die sonst mit Wartezeiten oder persönlicher Kommunikation verbracht worden wäre.

Mit dieser Sichtweise betrachtet, bietet die Corona-Krise dem Projektmanagement im Anlagenbau sogar eine Chance. Die Möglichkeit, veraltete Prozesse als solche zu erkennen und durch schnellere sowie präzisere Abläufe zu ersetzen, war selten größer als heute. Wird diese Chance genutzt, können Projekte für den Anlagenbau und ihre Anbieter strukturell sogar gestärkt aus der aktuellen Lage hervorgehen.

Wie das Projektmanagement im Anlagenbau mit COMAN optimiert werden kann

Die Digitalisierung von Abläufen des Projektmanagements im Anlagenbau ist der Schlüssel zu einer Stärkung der bestehenden Prozesse. Davon profitieren Anlagenbau-Projekte auf allen Ebenen, von kleinen Zulieferern bis hin zu großen OEMs. Eine digitale Verarbeitung von Daten ermöglicht es, zuverlässigere Lösungen für komplexe Fallbeispiele zu finden – stehen alle Daten sofort an einem Punkt bereit, ist die Analyse mit einem vollständigen Bild deutlich schneller abgeschlossen.

Eine Projektmanagement-Software wie COMAN mit ihrem ganzheitlichen Ansatz verfolgt genau dieses Ziel: Sie soll es Projektmanagern und anderen hochrangigen Entscheidern erlauben, Entscheidungen auf einer besseren, vollständigeren Grundlage zu treffen. Zu diesem Zweck laufen alle Informationen aus einem Projekt im Manager zusammen, von der Einrichtung eines detaillierten Rollensystems für Mitarbeiter bis zur Terminplanung:

Verschiedene Applikationen und Programme ergänzen die COMAN-Produktwelt und sorgen so dafür, dass alle Informationen zeitnah am richtigen Ort eintreffen. Beispielsweise haben Projektmanager von überall aus Zugriff auf das Dashboard – auch aus dem Homeoffice. Trägt ein Mitarbeiter über die mobile Fortschrittserfassung also etwas ein, ist diese Information sofort nach dem Hochladen für alle berechtigten User verfügbar. Aufgaben können digital zugeteilt, bearbeitet und abgeschlossen werden – nur der Mitarbeiter auf der Baustelle muss persönlich anwesend sein und stellt gegebenenfalls sogar Bild- und Videomaterial bereit.

COMAN ist die moderne Lösung für das Projektmanagement im Anlagenbau – auch in der Corona-Krise.